Endodontie – Zähne so lange wie möglich erhalten

In unsere Praxis kommen nicht nur Patienten mit schönen, gesunden Zähnen zur Vorsorgeuntersuchung oder Prophylaxe-Behandlung, einige Patienten kommen auch mit kaputten oder schmerzenden Zähnen in die Praxis. Viele haben dann Angst, dass der Zahn gezogen werden muss, aber da kann ich die Patienten beruhigen: Nicht jeder tief zerstörte Zahn muss gezogen werden. Die heutigen Kenntnisse in der Zahnheilkunde ermöglichen es uns, dass man Zähne, die auf den ersten Blick als hoffnungslos gelten, doch noch zu retten sind.

In den letzten Jahren meiner zahnärztlichen Tätigkeit habe ich die Endodontie („Lehre des Zahninneren“) intensiv ausgeübt, sowohl durch die praktische Tätigkeit mit den in der Praxis alltäglich vorkommenden Fällen und Situationen, als auch durch die intensive Fortbildung: Curriculum ‚Endodontie‘, DGET.

Die Entwicklung der Wurzelbehandlung mittels neuer Erkenntnisse und technischer Geräte trägt zum Erhalt solcher Zähne bei, deren Nervengewebe entweder durch Karies oder einen Unfall verletzt oder zerstört wurde.

Vor jeder endodontischen Behandlung findet eine ausführliche Aufklärung des Patienten über die Möglichkeiten sowie die Grenzen der Endodontie statt.

Nur so steuern Zahnarzt und Patient in die gleiche Richtung, um erfolgreich Zähne zu behandeln und damit langfristig zu erhalten. Auch ist die Endodontie eine Vorsorgemedizin, damit die eigenen „echten“ Zähne so lange wie möglich erhalten bleiben und teurer Zahnersatz nicht zwangsläufig notwendig wird, zumindest jedoch lange herausgezögert werden kann.

„Jeder Zahn ist es wert, um ihn zu kämpfen“