5 Fakten zur Baby-Prophylaxe

Ein Grundsatz unserer Philosophie lautet: „Ein Leben lang begleiten“ – aus diesem Grund stellen wir die Zahnmedizin für die ganz jungen und auch die älteren Mitmenschen immer wieder in den Mittelpunkt eines Postbeitrages. Heute geben wir einige Tipps für die ganz Jungen, aber letztendlich zählt auch hier der frühestmögliche Beginn und die Gewöhnung an eine regelmäßige Zahn- und Mundhygiene. Wenn Sie darüber hinaus noch Fragen haben, bitte zögern Sie nicht. Rufen Sie uns an bzw. mailen Sie uns wie gehabt. Sehr gerne beantwortet unsere Kinderzahnärztin, Frau Reka Mellau, alle Ihre Fragen.

5 Fakten zur Baby-Prophylaxe

Kinder sollen so gesund wie möglich aufwachsen. Die Zahnärztekammer und die KZV Hamburg geben 5 gute Tipps zur zahnmedizinischen Prophylaxe bis zum zweiten Lebensjahr.

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Tipp: Wenn die Mutter nicht stillt, sollten die Eltern kieferformende Sauger verwenden – keinesfalls gesüßte Getränke geben.

1. Dokumentation von Beginn an

Mit Bekanntwerden der Schwangerschaft sollten Frauen einen Termin bei ihrem Hauszahnarzt vereinbaren und die Zähne überprüfen lassen. Dort bekommen werdende Mütter auch den Prophylaxe-Pass, in dem die Untersuchungen dokumentiert werden.

2. Stillen ist die beste Vorsorge

Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe für Neugeborene. Zusätzlich stärkt das Saugen den Kiefer, die Lippen und die Zunge sowie die übrige Kopf-Halsmuskulatur. Wer nicht stillt, sollte kieferformende Sauger verwenden und keinesfalls gesüßte Getränke geben.
3. Schon erste Zähnchen brauchen Pflege
Etwa im sechsten Lebensmonat brechen im vorderen Unterkiefer die ersten beiden Milchzähne durch. Diese sollten einmal täglich mit einer weichen Babyzahnbürste und einem kleinen Klecks fluoridhaltiger Milchzahn-Zahncreme geputzt werden. In diesem Zeitraum steht auch der erste Zahnarztbesuch mit dem Baby an – so die Empfehlung der Zahnärzteschaft.

4. Tasse statt Flasche

Zwischen dem 15. und 18. Monat erfolgt die Ernährungsumstellung des Kleinkindes. Eltern sollten süße Getränke wie Fruchtsäfte vermeiden, da Zucker und die enthaltenen Säuren die Kinderzähne angreifen. Statt die Nuckelflasche zu bekommen, sollten Kinder anfangen, aus Tassen zu trinken – am besten Mineralwasser oder ungesüßten Tee.

5. Zweimal putzen ist Pflicht

Wenn ab dem zweiten Lebensjahr alle Milchzähne durchgebrochen sind, müssen sie zweimal täglich mit fluoridhaltiger Kinderzahncreme geputzt werden, um gesund zu bleiben. Das Nachputzen oder die Kontrolle des Putzens durch die Eltern empfiehlt sich ca. bis zum 9. Lebensjahr (in etwa bis die Kinder flüssig Schreiben können). Auch der halbjährliche Besuch beim Zahnarzt sollte Pflicht sein: Eltern sollten ihre Kinder mitnehmen, wenn sie selbst einen Termin haben. So gewöhnt es sich an die Umgebung und empfindet die Vorsorge schnell als normal.

“Eine frühzeitige Zahnprophylaxe ist das A und O für gesunde Zähne.”